Elektrosmog – die unsichtbare Gefahr

Die heutige Welt bietet uns oft ein angenehmes Leben mit viel Bequemlichkeit. Dennoch können wir dabei negative Umwelteinflüsse nicht immer vermeiden. So hat etwa die Elektrizität ohne Zweifel ihre Vorteile und ein Leben ohne diese wäre für uns unvorstellbar. Sie hat bringt aber auch Nachteile mit sich , in Form elektrischer und magnetischer Felder, die auch als Elektrosmog bezeichnet werden.

Auch wir Menschen sind elektromagnetische Wesen mit hochsensiblen Abläufen. In unserem Körper verständigen sich Zellen, Gewebe und Organe nicht nur über körpereigene Substanzen, sondern auch über elektrische Signale. Wird aber unser Schwingungsgleichgewicht durch elektrische und magnetische Gleich- und Wechselfelder nachhaltig gestört, ist mit einer Resonanz unseres Organismus zu rechnen.

Auch wenn elektromagnetische Felder auf jeden Menschen unterschiedliche Wirkung haben, reagieren immer mehr Menschen auf Elektrosmog. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Belastung im Kilohertz- und im oberen Megahertz-Bereich durch Monitore, elektronische Geräte, Mobiltelefone und vieles mehr in den letzten Jahren drastisch angestiegen isele. Allein in Deutschland gibt es rund 4,2 Millionen elektrosensible Menschen. Elektromagnetische Felder (EMF) rufen unerwünschte gesundheitliche Beeinträchtigungen hervor, die sich oft in Gereiztheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlafstörungen oder Schwindelgefühl äußern.

Elektrosmogquellen erkennen

Das Ausfindig machen ihrer persönlichen Elektrosmog-Lage ist eine wertvolle Investition für Ihre Gesundheit. Lassen Sie elektrische und magnetische Felder sowie elektromagnetische Strahlung am Schlafplatz, im Wohnbereich aber auch an Ihrem Arbeitsplatz von einem qualifizierten Messtechniker messen und ergreifen Sie bei Bedarf geeignete Vorkehrungen.

Gesunder Schlafraum ohne Elektrosmog

Das Schlafzimmer ist der wichtigste Raum in ihrem Wohnbereich. Während des Schlafes wirken sich Störeinflüsse erheblich auf die Gesundheit aus, da nachts die Funktionen des Stoffwechsels und des Immunsystems herabgesetzt sind. So ist unser Organismus nahezu ungeschützt Störeinflüssen ausgesetzt ist und kann sich demzufolge auch nicht richtig erholen.

Beachten Sie nicht direkt an einer Wand zu schlafen durch die viele elektrische Leitungen gezogen sind oder in unmittelbarer Nähe von Geräten. Ein Netzfreischalter, vom Fachmann installiert, trennt das Schlafzimmer vom Stromnetz, sobald der letzte Stromverbraucher ausgeschaltet ist.

Betreiben Sie im Schlafzimmer keine Computer, Stereoanlagen, Radio- oder Funkwecker: Benutzen Sie batteriebetriebene oder mechanische Wecker. Wenn Sie auf Computer und Stereo-anlage nicht verzichten möchten, achten Sie auf einen Mindestabstand von 2 Meter zum Körper.

Verbannen Sie den Fernseher aus dem Schlafzimmer, denn durch einen Fernseher entstehen nicht nur elektromagnetische Strahlungen, sondern auch Mikrowellen-, Radiowellen- und sogar Röntgenstrahlung. Auch wenn das Gerät nur kurz eingeschaltet ist, bleibt für viele Stunden eine hohe Spannung bestehen.

Benutzen Sie elektrische Heizdecken und –kissen nur zum Bettanwärmen und trennen Sie diese vor dem Schlafengehen von der Netzsteckdose. Greifen Sie lieber auf die Wärmflasche oder das Wärmekissen aus Dinkel oder Hirse zurück.

Wählen Sie ein Bett ohne Metallteile. Metallrahmen oder Federkernmatratze bestehen in der Regel aus leitfähigem Stahl, der jedes noch so kleine elektromagnetische Feld in seiner Umgebung verstärkt.

Natürliche Materialien – gesundes Schlafklima

100% Natur

Unsere Schlafumgebung wird maßgeblich durch die verwendeten Materialien beeinflusst, aus denen Bettsysteme, Matratzen und Decken hergestellt sind. Produkte aus chemischen Materialien haben eine negative Auswirkung auf unseren Schlaf. Natürliche Rohstoffe hingegen üben einen positiven Effekt auf ein gesundes Bettklima aus. Grundsätzlich bieten Naturprodukte mehr Erholung und Entspannung im Schlaf als Produkte die auf künstlichem Wege hergestellt wurden.

Unsere Produkte von Relax werden ausschließlich aus hochwertigen natürlichen Rohstoffen gefertigt – vom Naturlatex der Matratzen, über die Fasern der Auflagen und Decken bis hin zu den komplett metall- und lackfreien Massivholzbetten und Bettsystemen.

Naturlatex

Auch unter dem Namen Naturkautschuk bekannt. Die Milch des Kautschukbaumes wird Latex genannt. Einer der mitunter größten Kautschuklieferanten der Welt ist Sri Lanka, dort wird die Milch aus den Gummibäumen gefördert und zu Platten verarbeitet. Von Prüforganisationen in Deutschland wurde die Reinheit des Latex geprüft und auch bestätigt. Bei Naturlatexmatratzen ist die Punktelastizität, die für die Körperanpassung verantwortlich ist, ideal.

Baumwolle

Baumwolle ist eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze gewonnen wird. Baumwollstoffe sind besonders hautfreundlich und für Allergiker wie geschaffen. Im Vergleich zu Kunstfasern ist Baumwolle sehr saugstark und kann bis zu 25 % ihres Eigengewichtes an Flüssigkeit aufnehmen.

Schurwolle

Schurwolle ist eine reine Naturfaser die vom lebenden Schaf gewonnen wird. Sie zeichnet sich besonders für ihre Thermoregulations-Eigenschaft aus und bietet im Sommer eine angenehme Kühle und im Winter hält sie wohlig warm. Schurwolle kann bis zu 33 % ihres Trockengewichtes an Flüssigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen.

Wildseide

Wildseide ist ein besonders edler Stoff der aus der Raupe des Eichenspinners gewonnen wird. Charakteristisch für den Stoff ist die weiche und zarte Faser die leicht und fein, aber dennoch sehr strapazierfähig ist. Wildseiden-Decken zeichnen sich vor allem darüber aus, dass sie im Sommer eine angenehme Kühle bieten. Sie können bis zu 40 % ihres Gewichtes im Trockenzustand an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen und sorgen so für einen angenehmen Schlaf.

Tencel

Tencel ist eine Naturfaser, die aus Cellulose hergestellt wird. Tencel kann bis zu 25 Prozent ihres Eigengewichtes an Flüssigkeit aufnehmen und verfügt über hervorragende Isolationseigenschaften. Sie leitet die Feuchtigkeit vom Körper ab und sorgt so für ein erholsames Schlafgefühl.

Zirbe

Die Zirbe ist im Alpenraum heimisch, übersteht Frost bis -50° C und kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Die Zirbe gilt auch als Königin der Alpen. Das Zirbelholz hat einen positiven Einfluss auf den Kreislauf, das Schlafbefinden sowie die vegetative Regulation. Und für die Allergiker wurde eine antibakterielle Wirkung nachgewiesen.

Wissenswertes zu Bettenkauf und Schlafkomfort

1. Fachberatung

Die optimale Zusammenstellung von Matratze und Bettsystem entscheidet über den Schlafkomfort. Die beste Lösung ist eine Beratung von einem Fachberater über ein optimiertes Bettsystem um eine genaue Abstimmung Ihrer individuellen Schlafgewohnheiten zu bekommen.

2. Probeliegen

Wichtig ist ein intensives Probeliegen. Im Schulter- und Beckenbereich sollte kein Druck spürbar sein. Nur wenn der für Sie perfekte Liegekomfort erreicht ist, sollten Sie sich für ein Bettsystem entscheiden.

3. Liegehöhe

Zu beachten ist eine Mindestliegehöhe von mindestens 50cm, um vom bodennahen Staub und der Strahlungsintensität entkommen zu können. Ein weiterer Vorteil ist eine Erleichterung des morgendlichen Aufstehens.

4. Matratze

Die Matratze bietet Ihnen die Auswahl eines weichen oder festen Schlafkomforts. Je höher Ihr Körpergewicht, desto mehr Volumen sollte die Matratze haben. Bei leichteren oder älteren Menschen gilt der Rat einer weicheren Matratze, denn zu hartes Liegen kann zu Verspannungen und Durchblutungsstörungen von Beinen und Armen führen.

5. Bezüge und Auflagen

Während des Schlafens schwitzen Sie so viel wie bei einem Saunagang und verlieren bis zu einem Liter Feuchtigkeit. Somit ist es nötig auf die Wichtigkeit von Matratzenbezügen und –auflagen zu achten, um unseren Schweiß und unsere Atemluft aufzunehmen. Nur so ist ein trockenes Schlafgefühl garantiert.

6. Decke

Achten Sie auf luftdurchlässige Decken. Je nach Jahreszeit empfehlen sich unterschiedliche Fasern, wie auch bei der Auflage. Für den Winter ist vor allem die Schafwolle geeignet und im Sommer ist Tencel oder Wildseide angebracht

7. Kissen

Kissen haben ähnliche Kriterien wie Matratzen. Idealerweise sollte sich das Kissen angenehm dem Körper bzw. der Kopf- und Nackenform anpassen. Somit hat der Kopf den nötigen Halt und bietet Entspannung für Hals und Wirbelsäule.

8. Matratzenpflege

Achten Sie auf einen sorgfältigen Umgang und penible Sauberkeit. Die Lebensdauer einer Matratze kann durch regelmäßige Wendung wesentlich erhöht werden, da somit eine gleichmäßige Benutzung gewährleistet ist

9. Richtige Hygiene

Nach dem Aufstehen sollten Sie Ihre Decken zurückschlagen um diese zu entlüften. Das Bettsystem muss von unten gut belüftet sein um Schimmelbildung zu vermeiden.

10. Reinigung

Decken, Kissen und Auflagen an der frischen Luft ausschütteln und am Fenster austrocknen lassen. Im Winter idealerweise am Heizkörper trocknen lassen. Dass bewirkt für Sie ein trockenes Bettklima. Staubsauger sollten zur Reinigung nicht verwendet werden, wenn dann nur mit geringer Saugkraft.

Einflussfaktoren für den Schlafkomfort

Kennen Sie das lästige Herumwälzen im Bett von links nach rechts ohne Ruhe zu finden? Obwohl man eigentlich müde ins Bett gegangen ist, klappt das Einschlafen plötzlich nicht. Zusätzlich  fallen einem plötzlich Dinge ein, die das Einschlafen noch schwieriger machen. Neben diesen Menschen, die unter Schlaflosigkeit leiden gibt es aber auch  Menschen, die zwar schnell einschlafen, aber nicht durchschlafen können. Das Ergebnis ist in beiden Fällen dasselbe: tagsüber sind sie müde, unkonzentriert und reizbar – ob in Schule, im Alltagsleben oder am Arbeitsplatz.

Die besten Voraussetzungen für gesunden Schlaf

Am Wichtigsten: gehen Sie zunächst gelassen mit Schlafproblemen um. Wenn Sie gelegentlich schlecht schlafen, sich aber am nächsten Tag noch fit und leistungsfähig fühlen, sollten Sie sich darüber keine Sorgen machen. Damit diese Nächte die Ausnahme bleiben, haben wir wertvolle Tipps für Sie zusammengestellt.

Am Wichtigsten: nehmen Sie Streit, berufliche oder private Sorgen und Probleme möglichst nicht mit ins Bett. Nehmen Sie sich Zeit für den Ausklang des Tages bis zum Schlafen und entspannen Sie bei Musik oder einem warmem Bad mit Melisse oder Lavendelöl.

Achten Sie auf das richtige Schlafklima und einen gut durchlüfteten Raum – ideal ist eine Temperatur von 16° bis 18° und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent. Aber auch eine ruhige Umgebung ist Voraussetzung für einen guten Schlaf.

Dunkeln Sie den Schlafraum ab, denn Licht signalisiert dem Körper, dass es Tag ist.

Schlafen Sie auf natürlichen Materialien, denn sie erhöhen nachweislich die Regeneration des Körpers.

Wechseln Sie regelmäßig (mindestens alle 10 Jahre) die Matratze, immerhin muss sie jede  Nacht bis zu einem Liter Schweiß aufnehmen.

Finden Sie Ihre persönliche Schlafdauer und verzichten Sie auf einen ausgedehnten Mittagsschlaf – er reduziert das nächtliche Schlafbedürfnis.

Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind. Es hilft nichts, sich im Bett herumzuwälzen, lenken Sie sich lieber mit einer ruhigen Beschäftigung ab.

Gehen Sie weder mit leerem, noch mit zu vollem Magen schlafen. Auch Alkohol und Rauchen vor dem Schlafen wirken aufreibend und schlafstörend.

Treiben Sie wenige Stunden vor dem Schlafengehen keinen anstrengenden Sport. Durchaus empfehlenswert ist dagegen ein Abendspaziergang zur Entspannung.

Vermeiden Sie es, im Bett fernzusehen oder zu lesen – Ihr Bett sollte allein dem  Schlaf vorbehalten sein.

Gesundheitsrisiko Schimmelpilze

Ein natürlicher und in aller Regel ungefährlicher Bestandteil unserer Umwelt sind Schimmelpilze. Übersteigt ihre Konzentration in geschlossenen Räumen jedoch ein bestimmtes Maß, so kann es zu weitreichenden Gesundheitsproblemen für den Menschen kommen. Die Verbindung von Schimmelpilzbelastung in Wohnräumen und daraus resultierenden Erkrankungen wurde mehrfach wissenschaftlich bestätigt.

Wie entstehen Schimmelpilze?

Reife Schimmelpilze bilden im Wachstum Sporen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Maßgeblich für deren Wachstum ist Feuchtigkeit, organische Substanzen aber auch die Temperatur in Innenräumen . Da die Luft in Innenräumen meist wärmer ist, nimmt sie weniger Wasser auf als die kalte Außenluft. Wird diese  nicht ausreichend abgeführt, kann sie an verschiedenen Stellen, wie etwa an Fensterstürzen, Raumecken oder Wänden kondensieren. Schimmelpilze finden hier einen idealen Nährboden.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Die Sporen der Schimmelpilze zählen zu den wichtigsten Innenraumallergenen. Allein in Deutschland verursachen Schimmelpilze rund 30% der Allergien. Die allergischen Reaktionen äußern sich durch Atemwegserkrankungen, Reizungen von Augen und Haut, sowie erhöhte Infektanfälligkeit oder chronische Erschöpfungszustände.

Grundregeln zur Vermeidung von Schimmelpilz

  • Achten Sie auf das richtige Raumklima! Die Luftfeuchtigkeit sollte 65 – 70 %  nicht überschreiten. Die optimale Raumtemperatur liegt  zwischen 19 und 21°C, zu Schlafzeiten bei 16 – 18°C.
  • Halten Sie den Lüftungsvorgang kurz. Durch intensives Stoßlüften entfernen Sie die warme Luft, die viel Feuchtigkeit enthält, aus dem Raum. Die frische kalte Luft, erwärmt sich nach dem Schließen der Fenster sehr schnell, da die Einrichtung und Wände noch nicht ausgekühlt sind. So kann die nun erwärmte Luft erneut Feuchtigkeit aufnehmen.
  • Vermeiden Sie während dem Heizen das Dauerlüften, z.B. durch gekippte Fenster.
  • Verstellen Sie Außenwände, besonders bei unzureichender Wärmedämmung, nicht mit dicht abschließenden Möbelstücken oder Bildern und verzichten Sie auf schwere Gardinen.

Entdecken Sie trotz Vorkehrungsmaßnahmen Schimmelpilzquellen in Ihren Wohn- und Schlafräumen, sollten die betroffenen Räume unbedingt durch eine sachkundige Fachkraft begutachtet werden und anschließend möglichen Ursachen nachgegangen werden.

Ein- Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Neben der körperlichen und psychischen Erholung ist Schlaf ebenfalls für das Lernen, also das Verarbeiten von Informationen notwendig. Während des Schlafs sinkt die Körpertemperatur, der Blutdruck aber auch die Herzfrequenz reduziert sich.

Schlaf ist aber auch für die Regeneration des Körpers notwendig. Im Schlaf regeneriert der Körper seine Zellen, die Energievorräte werden getankt, das Immunsystem gestärkt und der Hormonhaushalt auf Vordermann gebracht.

Umstellung auf die neue Schlafunterlage 

Nach dem Kauf eines neuen Bettsystems ist es völlig normal, dass sich der komplette Bewegungsapparat erst einmal darauf einstellen bzw. umstellen muss. Bei diesbezüglich empfindlichen Personen kann es sogar anfangs zu körperlichen Gegenreaktionen kommen. Dies ist  aber normal und kein Qualitätsfehler oder Reklamationsgrund. Oft ist dieses Körperverhalten ebenso ein Zeichen dafür , dass Sie zuvor vielleicht nicht optimal oder richtig gelegen sind bzw. Ihre Schlafunterlage nicht auf Ihre Körperform abgestimmt war. Der Körper kann sich unter Umständen innerhalb von 2 – 3 Tagen auf Ihr neues Relax-Bettsystem umstellen. Die Umstellung kann jedoch auch bis zu 4 Wochen dauern, wenn Sie z.B. vorher 10 – 15 Jahre auf einer anderen oder einer, nicht mehr ausreichend den Körperbau stützenden Schlafunterlage gelegen haben.

Unterbau 

Schäden an Ihrem Bettsystem/Matratze entstehen häufig durch die Verwendung eines unpassenden bzw. nicht abgestimmten Systems auf ihre Matratze.

Länge/Breite 

Matratzen müssen in den Bettrahmen bzw. das Bestgestell passen, daher ist für Ihr qualitatives Bettsystem/Matratze eine Plus-Minus-Toleranz von 30 mm in Länge und Breite zulässig (lt. ÖNORM EM 1334). Durch Transport und Lagerung können diese Maße variieren. Sollte dies der Fall sein, schütteln Sie  die Matratze kräftig auf oder ziehen Sie sie in ihre ursprüngliche Form. Besonders bei Latexmatratzen kann es durch eine stehende Lagerung zu Abweichungen kommen. Dies beeinflusst aber in keiner Weise die  gewährleistete Qualität unserer Relax Matratzen.

Härteverlust und leichte Kuhlenbildung 

Matratzen müssen sich dem Körper anschmiegen um einen optimalen Liegekomfort  zu bieten. Auch eine leichte Kuhlenbildung im Beckenbereich ist möglich. Das positive Liegeverhalten wird dadurch nicht beeinträchtigt. Dies ist durch die ersten Benutzungen ein herkömmliches mechanisches Verhalten und kein Reklamationsgrund. Wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, wenn die Tiefe der Kuhle mehr als 20 mm aufweist.

Tipp: Messen der Kuhle – Die Matratze auf den Boden legen und einen langen Besenstil oder lange Wasserwaage quer über die Matratze legen und den Abstand zum Kuhlenboden messen. Damit die Reklamation schnell verarbeitet werden kann, hilft ein Foto dieser Kuhle. 

Eigengeruch 

Matratzen werden aus hygienischen Gründen luftdicht mit PE-Folie verpackt. Nach der Entnahme aus dem Verpackungsmaterial hat die Matratze eventuell einen Eigengeruch, wie Sie ihn von vielen neuen Produkten kennen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind damit aber dennoch nicht verbunden. Die Matratzen von Relax entsprechen alle den hohen Anforderungen des ÖKO-Tests Standard 100 und den modernsten humanökologischen Erkenntnissen. Dies wird jedes Jahr von namhaften Instituten geprüft.

Tipp: Lüften Sie Ihre Matratze ausgiebig, damit Sie nach einigen Tagen nur noch einen leichten oder gar keinen Geruch mehr wahrnehmen.

Lüften, Wenden & Hygiene 

Ein regelmäßiges Lüften der Matratze verbessert die Hygiene und verhindert die Schimmelbildung. Der Entstehung von feuchten Stockflecken oder sogar Schimmel wird am effektivsten durch gute Lüftung und einer Raumtemperatur von 14° – 20°C vorgebeugt. Verwenden Sie das zugehörige Bettsystem. Schimmelbildung ist kein Reklamationsgrund sondern ist auf die falsche Pflege oder Handhabung der Matratze zurückzuführen.

Um ein Ausreißen der Wendegriffe zu verhindern, sollten diese nicht ruckartig angehoben werden. Zudem sind die angebrachten Wendegriffe keine Transporthilfen, sondern lediglich  für das Wenden geeignet. Für Waschen oder Reinigen des Matratzenbezuges sollte unbedingt das eingenähte Pflegeetikett beachtet werden, um Schäden an der Hülle durch falsche Behandlung  entgegenzuwirken.

Schlafergonomie

Wer sich morgens erschöpft fühlt, obwohl er genug Schlaf hatte, oder mit Gliederschmerzen aufwacht, sollte sich über eine neue Matratze Gedanken machen. Eine angenehme Schlafumgebung wird vom Körper benötigt, damit er sich richtig erholen kann.

Zentraler Punkt beim Thema Gesundes Schlafen ist die Ergonomie: Wer sich Nachts über ständig verrenken muss, weil die Matratze zu hart oder zu weich ist, wird während seiner Schlafperioden nur wenig Entspannung in seinem Bett vorfinden. Wer dagegen seine Wirbelsäule im Schlaf entlasten kann, startet erfrischt und erholt in den neuen Morgen.

Die beste Schlafunterlage muss stützen und auch gleichzeitig entlasten können. Bettsystem und Matratze müssen sich bestmöglich an den Körper anpassen können, da der Mensch im Schlaf häufig seine Haltung verändert. Die Bandscheiben können sich dann nur richtig regenerieren, wenn sich das Rückgrat in einer entspannten Lage befindet.

Krankenkassen – Daten, Zahlen und Fakten

An diesen Tagen wird die gesetzliche Krankenkasse 130 Jahre alt. Im Jahr 1883, am 31. Mai, wurde auf Initiative des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck, der Reichstag ein Gesetz zur allgemeinen Krankenversicherung verabschiedete. Zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands wurde gesetzlich festgelegt, dass Arbeitnehmer in den Bereichen Industrie und Handwerk versicherungspflichtig sind. Die soziale Absicherung der Arbeiter war nun die Aufgabe des Staates.

In den kommenden Jahren wurden in Folge des Gesetzes immer mehr Ortskrankenkassen gegründet, die zum Teil gesetzlich vorgeschrieben waren, wie die Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK) in Sachsen.

Über die folgenden Jahrzehnte (bis 1914) war die AOK Leipzig die mitgliedsstärkste Ortskrankenkasse in ganz Deutschland. Heute taucht sie als AOK Plus für Sachsen und Thüringen wieder in den Rankings auf, muss sich jedoch manch anderer gesetzlichen Krankenkassen, was die Mitgliederzahlen angeht, mit 2,23 Millionen Mitgliedern geschlagen geben.

Im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen (Stand: 1. April 2013) gilt die die Barmer GEK mit 6,71 Millionen Mitgliedern führend, darauf folgen die Techniker Krankenkasse mit 6,05 Millionen, die DAK Gesundheit mit 4,98 Millionen und die AOK Bayern und Baden – Württemberg mit jeweils 3,27 und 2,87 Millionen Mitgliedern.

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen sind aber allgemein noch weitläufig vertreten in der Liste der mitgliedsstärksten Krankenkassen des Landes. Auf die IKK Classic mit 2,62 Millionen Mitgliedern folgen die AOK Rheinland/Hamburg (2 Mio.), AOK Nordwest (1,94 Mio.), AOK Niedersachsen (1,76 Mio.), die AOK Nordost (1,43 Mio.) und die AOK Hessen (1,09 Mio.). Dazwischen liegen noch die Knappschaft mit 1,43 Millionen und die KKH mit 1,34 Millionen Mitgliedern. Insgesamt wurden in diesem Jahr in Deutschland bisher 134 Krankenkassen gezählt, wobei in dem zweigliedrigen Teil des Gesundheitssystems 87 Prozent der Deutschen gesetzlich und 13 Prozent privat versichert sind (Stand 2009). Seit dem Jahr 2009 besteht in Deutschland die Allgemeine Krankenversicherungspflicht. Das bedeutet, dass alle Personen, die in Deutschland einen Wohnsitz haben, sich im Land bei einer der zugelassenen Krankenversicherer gegen Krankheitskosten zu versichern haben.

Der weitaus geringere Anteil der in der Bundesrepublik Krankenversicherten fällt auf die privaten Krankenkassen. In Anspruch nehmen diese besonders mit Beamte mit Beihilfeanspruch, Selbstständige und Freiberufler, die keinen Anspruch auf die Freiwillige Krankenversicherung haben und Arbeiter und Angestellte, deren monatliches Bruttoeinkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Ein Großteil der Deutschen hingegen hält sich an die gesetzliche Versicherung. In vielen Fällen hat das damit zu tun, dass die Versicherten finanziell keine andere Wahl haben. In der Kritik steht seit langem das so genannte Zweiklassensystem im Bereich der Krankenversicherungen, da privat Versicherte oftmals auf bessere Behandlungsmöglichkeiten hoffen können als gesetzlich Versicherte. Insgesamt sind in Deutschland etwa 0,2 Prozent der Bevölkerung als nicht krankenversichert aufgezeichnet. Laut Statistischem Bundesamt waren das im Jahr 2011 etwa 137000 Personen, die keinen Anspruch auf Krankenversorgung hatten. Grund hierfür sind oftmals Sparmaßnahmen, wenn sich Menschen eine Versicherung einfach nicht mehr leisten können. Vor der Allgemeinen Krankenversicherungspflicht gab es eine Reihe an gut verdienenden Nichtversicherten, die im Krankheitsfall die Kosten alleine trugen. Seit 2009 ist das jedoch in dieser Form nicht mehr möglich.

Quelle: Statista

Die richtige Pflege für Massivholzmöbel

Zum Schutz vor Schmutz, Staub oder Austrocknen empfehlen wir Ihnen Ihre Möbel mit Pflegewachsöl zu behandeln. Das aromatische Öl sorgt für eine behagliche Raumatmosphäre.

Durch die Behandlung mit Öl oder Wachs entwickeln die Holzmöbel eine wasserabweisende, elastische Schutzschicht, die jedoch regelmäßig erneuert werden sollte. Wie oft dies getan werden muss, hängt jedoch vom Standort und von dem Grad der Beanspruchung ab. Schränke, die nicht direkt einem Heizkörper oder den Sonnenstahlen ausgesetzt sind, benötigen nur etwa alle zwei Jahre neues Öl oder frisches Wachs, Tische die täglich benutzt werden aber mindestens ein- bis zweimal im Jahr. Sollten Sie häufiger Ölen oder Wachsen hat dies jedoch keine negativen Auswirkungen auf das Holz.

Geölte und gewachste Oberflächen

Tägliche Pflege: Staubwischen mit einem leicht angefeuchteten Tuch.

Spezial-Pflege: Wirkt das Holz trocken, sollten Sie kontrollieren, ob es neu geölt werden muss – Wassertropfen-Test: Zieht der Tropfen schnell ein, wird es allerhöchste Zeit, denn regelmäßig mit Öl oder Wachs gepflegte Oberflächen widerstehen Wasser bis zu sechs Stunden. Das Holz muss trocken und staubfrei sein. Dann wird das Pflegeöl mit einem Pinsel sättigend aufgetragen und die nach 15 Minuten nicht eingedrungene Flüssigkeit abgewischt.

Lack-Oberflächen

Lackmöbel sind mit einer dicken, glatten Schutzschicht gegen Staub und Schmutz gut geschützt.

Tägliche Pflege: Staubwischen mit einem nebelfeuchten Tuch, dann ohne Druck trocken nachwischen.

Spezial-Pflege: Bei Fettspritzern oder Fingerabdrücken einen Schuss Spiritus oder Flüssigkeitsreiniger ins Wasser geben und unbedingt trocken nachwischen.